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 Kapitel ;; BLACK SHEETS

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MÄRCHENBUCH
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BeitragThema: Kapitel ;; BLACK SHEETS    So Jun 15, 2014 6:13 pm


# BLACK SHEETS
Cocaine can not do it like you do it to me







Zuletzt von MÄRCHENBUCH am Mo Nov 03, 2014 1:54 am bearbeitet, insgesamt 4 mal bearbeitet
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Cuddie McCayden
BATTLEGNOM


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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    So Jun 15, 2014 8:42 pm

Er hatte sie nicht am Eingang angetroffen, durch den die Scharen von Schülern geströmt waren, die das Caria Internat bewohnten. Das Caria Internat hatte einen interessanten Ruf, so dass sich die Meinungen über die Highschool und eigentlich auch über die Wohntrackte bloß in die beiden Extrema unterscheiden ließ. Trotzdem war es dieses Schuljahr extrem überfüllt, so dass er sich nicht einmal sicher sein konnte, ob sie nicht doch an ihm vorbei geströmt war. Er traf sie auch nicht in der Eingangshalle hinter der riesigen Schwingtüre, wo das Gepäck während der Willkommenszeremonie gelagert wurde. Durch das ganze Gepäck wurde einem der Weg zur Aula erschwert, doch er schaffte es dennoch. Er war sogar rechtzeitig gekommen um sich noch einen Sitzplatz zu ergattern, allerdings in den letzten Reihen, ganz außen am Rand. Bald war die Aula so voll, dass ein Überblick über die einzelnen Köpfe nicht mehr möglich war, trotz seiner Größe. Er schien völlig unter zu gehen zwischen all diesen Massen.

Und obwohl er die Zeremonie so brav hinter sich gebracht hatte, belohnte ihn das Schicksal auch jetzt noch nicht. Er entdeckte die rosanen Haare einfach nicht, nach denen er die ganze Zeit Ausschau hielt. Ob sie krank war und erst später zum Internat zurückkehren würde? Vielleicht war ihr in den Osterferien etwas zugestoßen? Oder sie verspätete sich und konnte dank der Massen nicht ausgemacht werden, wenn sie doch noch eintreffen würde. Oder aber Cuddie war blind. Ein hübsches, aufgewecktes Mädchen mit rosanen Haaren sollte man doch wohl trotz dieser Menschenmassen ausmachen können. Er schüttelte leicht über sich selbst verzweifelt den Kopf, während er einen Koffer hinter sich herzog und eine Reisetasche über seine Schulter gehängt hatte. In ihnen befanden sich hauptsächlich frisch von Mutti gewaschene Kleidung und Bezüge. Allerdings auch ein paar Süßigkeiten und seine elektronischen Kostbarkeiten. Der an dem Koffer gut befestigte Gitarrenkoffer sollte wohl für sich selbst sprechen.

Cuddie selbst war ein großgewachsener junger Mann mit pechschwarzen, etwas längeren Haaren die er eigentlich immer offen trug. Sein Gesicht war nicht außergewöhnlich, aber hübsch, allerdings durch etwas Metall an den Lippen und an der Nase geschmückt, was manche Menschen verwirrte. Denn er selbst hatte nichts aggressives oder gruseliges an sich, was wirklich abschrecken könnte. Zumindest sah er das so, wenn er nicht gerade wütend war. Er schob seinen Taschenbügel weiter auf seine Schulter als er die Türe zu seinem Wohntrackt öffnete und herrein trat. Er sah zu den Aufzügen vor dem sich die meisten Menschen in eine Schlangenähnliche Struktur eingefunden hatten und dann zu den treppen. Kurzerhand schnappte er sich den Halter seines Koffers, packte ihn sicher mit beiden Händen und entschied sich für die Treppen. Auch wenn er in der zweiten Etage wohnte, wäre es so wohl angenehmer. Zumindest erreichte er sein Zimmer relativ schnell und öffnete dann die Tür, in bekannte Gemächer eintretend.

Sein erster Blick fiel auf Sanakos noch wieder unbezogene Zimmerhälfte, ehe er um die kleine Ecke im Zimmer trat und seine Zimmerhälfte damit betrat. Sie wirkte gleichermaßen unberührt, bis Cuddie sein Gepäck auf dem Bett lagerte. Er öffnete die Vorhänge auf seiner Zimmerseite und stellte ein Fenster auf kipp um etwas frische Luft in den Raum zu lassen. Dann öffnete er den Reisverschluss seiner Reisetasche und die Schranktüren seines Kleiderschranks. Die von seiner Mutter sorgsam zusammengepackten Kleiderstapel verfrachtete er in die Fächer auf der rechten Seite ehe er seine paar Pullover und Jacken auf die Kleiderbügel hängte und sie in der linken Seite einsortierte. In den Schubladen seiner Komode fanden seine Socken und Badehosen platz und auch ein frisches Pack Kondome. Für den Fall der Fälle eben. In die unterste packte er dann seine leere Tasche und machte sich dann an seinen Koffer. Er breitete sich auf seiner Seite im Bad aus und versuchte kurz die Wuschelhaare zu sortieren, nachdem er einen Blick in den Spiegel geworfen hatte. Der leere Koffer fand unter seinem Bett platz und die Gitarre baute er in ihrem Ständer vor dem Fenster auf, ehe der Schutzmantel bei seiner Reisetasche Platz fand. Sein Laptop fand auf dem Nachttisch platz ehe er sich neben den kleinen Kabelhaufen den er noch unterbringen musste zwei neue Krimis und seine restlichen Gerätschaften auf sein Bett warf und erst einmal die Zimmerdecke bewunderte. Wann Sanako wohl endlich kommen würde?

Wenn er ehrlich war freute er sich wirklich auf ihr hübsches Gesicht.
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Sanako Asanuma
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    So Jul 13, 2014 9:58 pm

Es war ein anstrengender Tag gewesen. Ein verdammt anstrengender Tag, der aus dem hektischen Last-Minute-Packen ihrerseits und ihrer beiden Mütter bestand. Und hatte man das Glück eine Mutter zu besitzen, die ihrem Kind zur Hand geht, weiß man, wie Mütter auf ihrer ganz speziellen Wissenschaft des Packens beharren. Und nun stellt man sich zwei Wissenschaften auf demselben Gebiet mit unterschiedlichen Grundlagen und Theorien vor: ein Weltkrieg ausgetragen über einem riesigen Trolly im Zimmer eines hektischen Teenagers, der nichts anderes wollte, als seine ganzen Klamotten in einem einzigen Koffer zu wissen. Dass das aber nicht ging, wenn Sanakos Mama und Mum sich gegenseitig erklärten, wie viel besser es doch ist, die Unterwäsche so und die Ballettschuhe so zu legen und dabei nicht auf einen gemeinsamen Nenner kamen, hatte Sanako früh verstanden. Es war doch nie anders. Aber für gewöhnlich lernte sie nicht dazu, sonst hätte sie viel früher damit angefangen. „Mama, Mum: die Begrüßung fängt in einer Stunde an und wir brauchen zwei Stunden um anzukommen.“
Sie beugte sich hinab und strich dem Labrador über den Kopf. „Pass auf die beiden auf, du kennst sie ja.“, flüsterte sie in seine schwarzen Schlappohren hinein und warf ihm einen verschwörerischen Blick zu als sie aufstand. „Bist du endlich fertig?!“
Murrend, da sie es ja nicht gewesen war, die eine geschlagene Stunde dafür gebraucht hat, den Koffer fertig zu machen (natürlich war sie es nicht gewesen, denn immer, wenn Sanako es gewagt hat, ihre Meinung zu äußern, dass es doch ganz egal wäre, wie ihre Anziehsachen im Koffer lagen, wurde sie bereits zurückgewiesen und konnte nichts anderes tun, als sich in die Küche zu verziehen und sich einen Tee zu machen .. Mütter), verließ sie ihr Haus und klopfte dem Briefkasten halbherzig auf den metallenen Körper. Auf weitere Monate ohne dich, Heim. Aber wo die Melancholie doch hätte sitzen müssen, fand das Zuckerwattenmädchen nichts anderes als Vorfreude und Ungeduld.

Die Welt zog an ihr vorbei. Wie in diesen vor Trauer triefenden Filmen, in denen der Held alles zurücklassen muss, um ein neues Leben zu beginnen. Die Bäume rauschten wortlos an ihr vorbei, die Wiesen blickten ihr trostlos hinterher. Aber so fühlte es sich nicht an. Eher fühlte Sanako alles andere als Trauer und Trostlosigkeit. Sie konnte es kaum erwarten. Die alten und neuen Räume, die Gemeinschaftshäuser, die große Mensa, die Aula, Cuddie. Wie konnte sie sie traurig sein, wenn sie dem entgegenfuhr? Sie grinste breit. Im Fenster sah sie sich selbst grinsen, blickte sich einen flüchtigen Moment an. Die hohen Wangenknochen, die zarte Gesichtsform, die geschwungene Nase und die vollen Lippen. Ja, ihre leiblichen Eltern hatten gute Arbeit geleistet. Doch am meisten vielen ihre pinken Haare auf, wie eine Meerjungfrau aus Disney kam sie sich vor, so wie die Menschen in den vorbeifahrenden Autos anstarrten. Es störte sie nicht.

„Viel Spaß, Liebling!“, sagte ihre Mutter und drückte das hochgewachsene Mädchen an sich, drückte noch einmal fester nach, bis sie ihren Rücken einmal knacken hörte, worauf Sanako in gespieltem Entsetzen ihre Mutter von sich stieß. Die blonde Frau grinste schief. Es war Sanakos Grinsen. „Und mach uns keine Schande; tu nichts, was wir nicht auch tun würden!“, sagte die andere Mutter und drückte ihr einen Kuss auf die Wange, fuhr durch das Bonbonhaar und lächelte sanft. Nun, das schloss so ziemlich nichts aus.
Sie verabschiedete sich von beiden, hörte sich ihre Ratschläge und Aufforderungen geduldig an, während sie doch bereits nervös mit den Füßen wippte. Auf die Zehenspitzen, dann auf die Ballen und wieder zurück. „Nun lauf schon, grüß alle von uns.“

Sie zog den schweren Trolly durch den Flur. Bilder von Sportveranstaltungen zogen unbeachtet an ihr vorbei, Bilder von Festen mit alkoholfreiem Punsch und zuckerfreien Häppchen in den Händen der gelangweilten Schüler hingen schief an den dunkelgrauen Wänden, während Sanako nach ihrem Zimmer Ausschau hielt. Nicht, dass sie nicht mehr wüsste, wo es lag. Schließlich konnte sie es betrunken im Dunkeln finden. Das Rattern der Trollyräder begleitete sie lautstark und unweigerlich stellte sie sich vor, wie ihr Mitbewohner erfreut wie ihr Hund aufspringen wollte und die Tür aufriss. Natürlich, war Cuddie viel zu cool dafür und sie nahm es ihm nicht übel. Sie würde bestimmt andere Beweise für seine Freude über ihre Ankunft erhalten. So war sie es, die den Trolly vor dem Zimmer stehen ließ, die Tür mit einer schwungvollen Bewegung öffnete und mit zwei gezielten Sprüngen in Richtung seiner Zimmerhälfte und einem breiten Grinsen, weit geöffneten Armen ihren Mitbewohner und Freund angriff. „HAST DU MICH VERMISST?!“, rief sie in ihrer liebreizenden Kleinmädchenkriegerstimme und schlang die Arme um seinen Hals, sah in sein überraschtes Gesicht und merkte, wie er nach hinten viel, zurück auf das Bett. Wie konnte sie schon diese Gelegenheit auslassen? Sie machte es sich auf seiner Brust bequem, und nagelte ihn so auf dem Bett fest, lächelte ihn triumphierend und euphorisch an. „Ich hab dich jedenfalls ziemlich vermisst.“, gab sie zu.
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Cuddie McCayden
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Di Nov 04, 2014 2:32 pm

Als er das klacken der Türe hörte, schwang er die Beine nach oben und katapultierte sich mit diesem Move wieder nach vorn auf seine Beine und von seinem Bett herunter. Er richtete kurz sein Shirt ehe er zur Tür grinste und einen rosafarbenen Schopf ausmachen konnte. Sanako rannte sogleich ins Zimmer hinein, hatte ihre Arme weit ausgebreitet und kreischte ihn direkt wie eine hysterische Freundin zur anderen am Bahnhofssteg. Ihr "HAST DU MICH VERMISST?!", war damit verbunden, dass diese weit ausgebreiteten Arme sich sofort um seinen Hals schlangen, als er in Reichweite geriet und der Schwung den sie mit sich brachte ließ Cuddie sofort wieder einknicken und sich rücktlings auf sein Bett legen. Er kam auf, wippte mit der Matratze noch nach und kicherte dann kurz tonlos. Sofort waren ihre Beine links und rechts seiner Hüfte und ihr Gesäß auf seinem Brustkorb. Sie, in ihrer Reisekluft, in ihrer Vorfreude und ihrer Wirbelattacke veranlasste ihn dazu erst einmal breit zu grinsen. Sie lächelte ihn siegreich an und gab dann ein fast stolzes "Ich hab dich jedenfalls ziemlich vermisst" von sich, worauf hin Cuddie's Grinsen ersteinmal in ein leicht diabolisches verwandelte. "So, so.", murmelte er und lachte dann kurz auf, wobei sie leicht mitwackeln musste. "Du machst mich echt fertig, Herzblatt! Aber natürlich habe ich dich vermisst - wer würde dich auch nicht vermissen?!", meinte er dann weiterhin grinsend und endete mit einem kleinen Zwinkern, während er die Hände unter seinem Kopf zusammenschob und sie eine Weile betrachtete.

Ob sie zusammen waren? Nein, das waren sie wohl nicht, auch wenn man es manchmal verwechseln konnte. Ob sie sich aber liebten? Na, eher vergötterten sie einander leicht und drückten dies in ständigem pisacken und danach wieder versöhnen, damit es gemütlich werden konnte aus. Sanako war nicht nur das Bonbonmädchen für ihn, bloß weil sie ihre Haare in Szene setzen zu verstand. Viel eher war Sanako seine kleine beste Freundin und die ebenso beste Zimmernachbarin die man sich wünschen konnte. Natürlich war es ungewöhnlich, eine Zimmernachbarin zu haben, denn Sanako machte es einem manch einmal nicht leicht - als Mann. Immerhin war sie wirklich attraktiv, aber Cuddie schaffte es, sie die meiste Zeit als süß oder niedlich oder als wirbelig zu beschreiben, um sich selbst die Ruhe nicht nehmen zu lassen.
Jetzt allerdings betrachtete er sie ruhig und interessiert und wartete darauf, dass sie ihm so einiges erzählen würde, aber sie wartete noch geduldig ab, was von ihm bezauberndes kommen wollte. Leider hatte er gerade keine Komplimente übrig, aber er machte sich nichts daraus. Er setzte sich auf und hob sie von sich ehe er sie mit etwas schwung neben sich auf das Bett legte. "Du hast deinen Koffer vergessen, Bonbon. Sind dir deine Geschenke für mich so wenig wert? Du hast doch welche...?!", lachte er dann, während er aufstand und sich auf machte um den Koffer herein zu rollen und ihr neben ihr Bett zu stellen. Er schloss die Tür, als er die Türschwelle passiert hatte und machte sich dann wieder auf den Rückweg zu seinem Bett. Er legte sich wieder neben sie und starrte einen Augenblick die Decke an, ehe er ihr leicht in die Seite knuffte. "Und jetzt erzähl von deinem Coolnes freien Urlaub!", ehe er erneut lachen musste. Nicht weil es witzig war, sondern weil er es verstand sich nicht zu ernst zu nehmen, obwohl er ja wohl der Coolste am ganzen Campus war.
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Sanako Asanuma
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Sa Dez 06, 2014 8:43 pm

So wie er unter ihr lag, grinste er und Sanako konnte nicht umhin als es ihm ebenfalls breit wie ein Honigkuchenpferd nachzutun. Erst als sein freudiges Grinsen, das einem Bernhardiner ähnelnd, zu einem teuflischen wurde, neigte Sanako den Kopf ein bisschen nach links, abwartend, was nun kommen würde. Doch viel eher hüpfte sie von der Bewegung seines Brustkorbes bloß auf und ab und nickte dann zustimmend, als er ihr gestand, sie auch vermisst zu haben. "Ich weiß sowieso nicht was du die ganze Zeit ohne mich gemacht hast. Du bist bestimmt vor Langeweile gestorben!", sagte sie dann grinsend und sah zu, wie er die Hände unter den Kopf schob und sie lässig anblickte. Sie nutzte den Moment und fuhr mit ihrem Blick über sein Gesicht; die harten Kanten, die so sehr bei ihren Freundinnen anpries und diese Augen, die ein jeden Eisklotz schmelzen lassen können. Sie wollte ihren Blick auf seinen Brustkorb lenken, doch dann ergriffen seine Hände ihre Taille und zogen sie von ihm herunter und drückten sie sanft auf sein Bett. Ihr eigenes war noch nicht bezogen, bemerkte sie und stellte zufrieden fest, dass die Schnappschüsse, die sie an die Wand gehangen hatte, noch alle vorhanden waren und niemand es gewagt hatte, ein einziges davon abzunehmen. Viele von den Bildern, wenn nicht sogar die meisten, waren von Cuddie und ihr - klassische Selfies oder Bilder von Nebel und Nachtaktionen, für die sie hätten schon von der Schule geworfen werden müssen.
"Natüüüüürlich habe ich dir was aus der öden Stadt mitgebracht.", stimmte sie zu und machte es sich auf seinem Bett bequem, nachdem sie sich von der Wand abgewandt hatte.
Kurz darauf war ihr Koffer an ihrem Bett und Cuddie wieder neben ihr. Sie genoss seine Nähe und sie hatte ihn wirklich wirklich wirklich vermisst. Das Leben war ja so viel unkomplizierter und langweiliger, wenn man seinen Cuddie nicht dauernd um sich rum hatte. Manchmal wusste sie nicht, was sie vorher ohne ihn getan hatte und dann erinnerte sie sich dran, dass sie vorher auch eine ganz andere Sanako gewesen war und die neue ohne Cuddie gar nicht existiert hätte. Wie solch eine Freundschaft jemanden verändern konnte  ..

Sie zuckte mit den Schultern. "Ich hatte ein paar Auftritte, hab die Mädels wieder gesehen und mit Mama und Mum das Hundehaus repariert  .. Oh! Und ich habe einem Kerl ins Gesicht schlagen müssen, auf der Party von Angela! Du hättest mich sehen müssen!", grinste sie und drehte ihm ihren Kopf zu, als er sie in die Seite knuffte. "Bevor du mir sagst, wie unglaublich trostlos deine Zeit ohne mich war, hab ich wirklich was für dich!", sagte sie dann und richtete sich auf. Sie legte eine Hand auf seine Brust, stutze kurz, sagte "Du hast trainiert, gefällt mir" (natürlich grinsend) und sprang dann mit einem Schwung vom Bett. Mit zwei großen Schritten war sie auch schon bei ihrer Handtasche und kramte einen Moment lang darin herum. "Ich habe ein Post-Geburtstag-Geschenk bekommen und rate mal, mit welchem meiner Lieblingsnervensägen ich es teilen möchte?", meinte sie schmunzelnd und stand vor dem Bett, mit einem Umschlag in der Hand.
Ihren richtigen Geburtstag hatte sie mit Cuddie im Internat feiern können. Auf dem Dach der Sporthalle und einer Flasche Vodka. Es hatte an ein Wunder gegrenzt, dass Sanako nicht in die Tiefe gefallen war und sie wusste selbst nicht mehr, wie sie ins Bett gekommen war - nur, dass sie Cuddie gebeten hatte, ihr in ihrem Bett unschuldige Gesellschaft zu leisten.
Zu Hause hatte sie mit ihren Müttern und alten Freunden gefeiert - nicht ganz so spektakulär und Teenifilmreif. Doch das Geschenk war super.

Ihre Mütter hatten lange überlegt. Und sich dabei oft gestritten, doch Sanakos große blauen Welpenaugen haben letztendlich alles entschieden gehabt. Und so lag am Morgen ihrer Geburtstagsfeier ein Umschlag auf dem Küchentisch, eben der, den Sanako nun jetzt Cuddie überreichte.
Als sie ihn das erste Mal aufgemacht hatte, hatte sie einen Luftsprung gemacht. Nun sah sie gespannt zu, was ihre Lieblingsnervensäge und zugleich Lieblingsmensch dazu sagen würde. Schließlich bekam man nicht oft solch ein Angebot gemacht.
Der Brief war bereits geöffnet und darin befand sich ein festes Stück Papier::
 
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Cuddie McCayden
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Fr Dez 12, 2014 10:06 pm

Cuddie hatte sich auf die Seite gerollt, als Sanako begann zu erzählen und er betrachtete sie schmunzelnd. Sie hatte sich nicht großartig äußerlich verändert. Sie hatte immernoch diese wallende, Bonbon-Mähne und diesen atemraubenden Augenaufschlag. Und sie hatte immernoch diese perfekte Figur und dies bezaubende Stimme. Jetzt war er wieder angekommen, auf dem Campus und auch in der Zeit in der Sanako seinen Ruhepol bilden würde, wenn ihn die Aufsätze in den Wahnsinn treiben wollten. Und er war in seinem Zimmer angekommen, was eben nur schön war, solange es durch eine es dadurch schmückende Sanako zugemüllt wurde. Hehe.

Als sie sich aufsetzte lehnte er sich leicht nach hinten und stützte den Kopf auf seiner Hand ab. Er nickte. Ja das hätte er sehen sollen, das hätte ihn tatsächlich interessiert. Bis Sanako jemanden schlug musste etwas passiert sein und auf einer Party von ihr aus jemandem ins Gesicht zu schlagen wollte wohl oder übel etwas bedeuten, wovon er eigentlich ausgehen wollte, dass es nie passierte. Hach ja. Er knirschte kurz mit den Zähnen. Ob er eifersüchtig war? Natürlich nicht. Denn um eifersüchtig zu sein, musste man für jemanden etwas empfinden, was für ihn bei Sanako natürlich nicht in frage kam. Doch feiern mit ihr klang großartig. Und darauf war er neidisch. Wieder einmal mit ihr feiern zu gehen klang eigentlich ziemlich gut und lenkte ihn kurz auch von seinen Gedanken ab. Er sah grinsend zu ihr auf, als sie seine Muskeln bewunderte. Natürlich hatte er weiter trainiert, gerade wenn man die Zeit zu Haus verbrachte, ohne ansonsten zu wissen, was man tun sollte. Er lächelte schief und zwinkerte dann. "Ich würde das Kompliment ja zurück geben, aber ich mag deine Brüste lieber, wenn sie anders aussehen als meine." Er lachte kurz trocken auf und sah ihr dann nach, wie sie ihren hübschen Arsch von seinem Bett bewegte und zu ihrem Koffer hüpfte. Sie wollte ihr Geburtstagsgeschenk teilen? Was sollte er denn davon halten? Er setzte sich aufrecht hin und rückte an die Bettkante heran, den Rücken gerade richtend und sich kurz streckend, ehe er sie wieder auf sich zu kommen sah. Verrückt, was heute mir ihm los war, aber sie würde ihn schon ertragen. Es war vielleicht einfach nur das : Ich werde alt, aber ich muss mir beweisen, dass ich noch ein Traumtyp bin - Syndrom. Tatsächlich hatten die Ferien Cuddie zu Hause ankommen lassen und leicht vergessen lassen, wer er war, solange er hier war. Ob er sich dafür entschuldigen würde? Natürlich nicht. Und vielleicht, ganz vielleicht würde er ihr die Vollversion davon auch verschweigen.

Sie trat auf ihn zu und hielt dann inne um ihm dann einen geöffneten Umschlag zu überreichen. Das war ihr Geschenk? Nun, es schien wirklich heilig zu sein, also nahm er es vorsichtig entgegen und zog die Karte aus dem Umschlag leicht heraus, ehe seine Augenbraunen in die Höhe fuhren und er erstaunt nocheinmal überblickte, was er da vor sich sah. Sie hatte einen Tattoogutschein von ihren Müttern bekommen? Hatten sich diese nicht immer dagegen gestellt? "Oh?!", huschte ihm kurz über die Lippen ehe er etwas verwirrt zu ihr hoch blickte. Sie wollte sich ein Tattoo stechen lassen und diesen Gutschein mit ihm teilen? Sie wollte, dass sie beide sich ein Tattoo stechen ließen? "Du möchtest diesen heiligen Gutschein mit mir teilen und dass wir beide uns ein Tattoo stechen lassen?" Er wartete einen Moment und suchte in ihrem Gesicht nach irgend einem Anzeichen dafür, dass sie zögerte und den Kopf schütteln würde, damit nur meinte, dass er ihr Händchen halten sollte. Dann lächelte er sie wieder an. "Bist du dir sicher?" Er schlang den Arm um ihre Taillie und zog sie zu sich heran, ihr den Umschlag zurück in die Hände legend. "Und an was hast du gedacht?", zwinkerte er dann, als er den freien Arm nun ebenfalls an ihre Hüfte legte, sie hoch hob und sich wieder nach hinten kippen ließ und sie auf sich setzte. "Und wo...?", wieder grinste er, diesmal aber breit und mit einer leicht gehobenen Augenbraue, sich der Möglichkeit des zweideutigen Angebots durchaus bewusst.
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Sanako Asanuma
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Fr Dez 12, 2014 10:57 pm

Ganz gespannt beobachtete sie seinen Gesichtsausdruck. Sie stellte sich abwechselnd auf Fußspitzen und dann zurück auf die Ballen, wie die neugierige Ballerina, die sie war. Ob er wohl abwinken würde? Schließlich war ein Tattoo nicht billig, viele würden abschlagen. Nur dass Sanako ein Nein nicht akzeptieren, ihn mit jeder erdenklichen Art überreden würde, einfach anzunehmen. Vielleicht wusste er das auch, denn obwohl die Verwirrung auf seinem Gesicht geschrieben stand, lächelte er, nachdem sie seine Frage mit einem vehementen Nicken beantwortete. "Absolut sicher.", sagte sie dann und grinste über beide Ohren. Die Vorstellung, sie beide würden auf einer Liege sitzen, liegen oder kauern und den Schmerz, bei Sanako wohl um einiges schlimmer, ertragen und diesen Leidensweg zusammen durchstehen, erfüllte Sanakos Teenidramaherz mit Vorfreude.

Cuddie griff um ihre Hüfte und zog sie näher an sich heran. Eine Geste, die sie bereits kannte und ihre Mitschüler zur ewigen "Sind-sie-jetzt-verdammt-nochmal-ein-Paar-oder-nicht?"-Diskussion animierte. Wie oft hatten sie schon diese Frage, natürlich getrennt von einander, hören müssen.
Sie ließ sich bereitwillig näher an ihn heranbringen. Was war schon dieses bisschen Necken und Flirten, wenn man wusste, wie stark die platonische Verbundenheit war? Und obwohl Cuddie wirklich  .. nunja, Sanako hatte einen guten Geschmack und Cuddie entsprach diesem .. Aber nein, wer brauchte so einen Quatsch wie Beziehungen, wenn man das hier hatte?
Er drückte ihr den Umschlag in die Hand, bevor auch der andere Arm um ihrer Hüfte lag und sie hochhob. Sie ließ den Umschlag auf das Bett fallen, als sie wieder auf ihm saß und neckend grinste. Sie ließ ihre schlanken Finger wie beiläufig auf seinem Oberkörper wandern und neigte dann den Kopf zur Seite. "Bei dir dachte ich an ein graziles Arschgeweih mit Einhörnern und bei mir an einen eleganten Fuchs, der sich um mein Bein schlingt.", sagte sie überlegend und ließ sich dann zur Seite fallen, sodass sie neben Cuddie lag, ließ dabei jedoch ihre Beine auf seinem Unterkörper ruhen, um ganz klar die Machtverhältnisse zu zeigen. "Oder was schwebte dir so vor? Etwas schmerzhaftes, etwas kitschiges? Jugendsünden, die uns für immer verfolgen werden? Ich bin für jeden Vorschlag offen.", sagte sie dann und legte die Arme unter ihren Kopf. Das Pink ergoss sich märchenhaft schön auf dem schlichten Laken ihres platonischen Märchenprinzen.
Sein Kopf war ihr zugewandt und sie fühlte sich unter seinem Blick sicher, unter dem Necken geborgen und manchmal machte er es ihr verdammt schwer. Schließlich war er der Traum vieler Frauenherzen, und Sanako nicht immun gegen unglaublich gutes Aussehen und ungewöhnlichen Charme.

Sie streckte ihre Hand aus und legte, nunja 'patschte' sie ihm ausgestreckt ins Gesicht. "Guck nicht so, Hackgesicht.", sagte sie zärtlich und grinste. Sanakos Charme beschränkte sich auf ihr Disney-Prinzessinnen-Aussehen.
"Außerdem bist du dran mit erzählen! Obwohl kaum etwas spannendes passiert sein kann; ich meine ohne mich, muss doch dein Herz vor Sehnsucht gebrannt haben!", sagte sie dann und nahm die Hand von seinem Gesicht und wandte sich ihm ganz zu, nahm die Beine von seinem Körper und rückte ein Stück näher an ihn heran. Sie wollte am liebsten von allem hören, was er getan hatte. Sie wollte hören, wie sehr er sie doch vermisst hatte und dass er bei bestimmten Sachen an sie denken musste und vielleicht sogar ein Foto von einem besonders schönen Kätzchen gemacht hat, weil er wusste, dass es nichts besseres für Sanako gab, als kleine Fellknäule. Sie würde es nicht zugeben, aber sie wollte außerhalb dieser elegant modernen Wänden ebenfalls ein Teil von seinem Leben, egal wie öder oder uninteressant, sein.
Plötzlich hielt sie im Necken und Grübeln inne. "Ist heute nicht Erstsemester-Abfüll-Party?", fragte sie dann. Schließlich hatte sie die Begrüßungsrede verpasst. Es konnte genauso gut sein, dass man sie dieses Jahr abgesagt hatte. Fälle von randalierenden Schülern gab es ja beinahe immer. Und irgendwann musste selbst die höchste Schulgebühr nicht genug sein, um betrunkene neureiche Bälger zu ertragen.
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Cuddie McCayden
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Fr Dez 12, 2014 11:39 pm

Cuddie verschränkte die Arme wieder unter seinem Kopf und lauschte ihr einen Moment angespannt. Ein Arschgeweih mit Einhörnern, ja? Na, das klang nach der besondersten Idee die er sein ganzes Leben lang gehört und gedacht hatte und deswegen ein guter Grund war sie auch gleich wieder zu vergessen. Natürlich konnte seine Rückenansicht auch kein Arschgeweih entweihen (weil es geweiht ist), aber Mann musste darauf aufpassen wie Mann sich präsentierte. Es galt zwar die goldene Regel : "Wer ficken will muss freundlich sein!", aber silber war nun einmal für "Wer ficken will muss auch dazu äußerlich anregend sein." reserviert. Er war sich nicht so sicher, ob irgendeine Lady da draußen sein Arschgeweih genauso sexy finden würde wie Sanako und da Sanako als Bettgeflüster ausschied, musste er sich leider darauf berufen, dass es ihn vermutlich entstellen und für immer den Ruf kosten könnte. Den Fuchs um ihr Bein geschlungen konnte er sich allerdings gut vorstellen. Nur bezweifelte er, dass das etwas war, was auch ihm stehen konnte.

"Etwas schmerzhaftes, etwas kitschiges? Jugendsünden, die uns für immer verfolgen werden?", stellte sie sich dem Vorhaben ganz frei entgegen. Cuddie seuftzte kurz nachdenklich und überlegte tatsächlich. Er wollte kein Paartattoo, denn er war sich sicher, dass ihnen beiden nicht das selbe stehen würde. Aber es sagte ja keiner, dass sich die Bilder nicht ergänzen konnten. "Beim Was bin ich mir noch unschlüssig, aber beim Wo würde ich dir die Ehre übergeben, meinen Knöchel zu deinen fiesen Machenschaften zu nutzen." Ein Tattoo am Fußknöchel war in Ordnung, auch wenn es schmerzen würde. Normalerweise hätte er seinen Rücken oder seine Seite dafür her gegeben, ganz gleich ob es ein rosa Schriftzug mit "Sanako" war oder eine Fee oder was auch immer, aber sein Drachentattoo am Rücken war ihm heilig und er wollte es durch nichts verunreinigen oder weniger glanzvoll wirken lassen. Das war seins und das war er und er wollte seinen Platz nicht teilen. Aber am Knöchel, wo er es nicht jedem zeigen musste, aber immer sehen konnte, wenn er zu Hause war oder im Bett lag oder seine Schuhe band, das schien ihm der richtige alternative Ort zu sein. "Vielleicht finden wir etwas, dass sich als Einzelbild gut macht, sich aber ergänzt?" Er drehte seinen Kopf leicht um ihre Reaktion einzufangen, doch statt einem Freudeschrei oder ähnlichem kassierte er eine ihrer Patschehände im Gesicht.

Er seuftzte leicht auf, wie ein geschlagener Ritter im Kampf und gab sich seinem Schicksal hin. Diese liebevollen Töne und Gräultaten waren es schließlich, die ihn hier hielten. "Außerdem bist du dran mit erzählen! Obwohl kaum etwas spannendes passiert sein kann; ich meine ohne mich, muss doch dein Herz vor Sehnsucht gebrannt haben!", gab sie fast begründent dafür an und er musste lachen. "Ja das muss ich wohl." und nickte leicht. "Es fällt mir natürlich schwer es zu zugeben, weil es so unmännlich ist, aber mein Herz sprang fast entzwei, wie ich zu Hause ohne dich saß. Jede Nacht habe ich mich in den Schlaf geweint, weil keiner da war, der mir die Decke klaute und mich morgends mit einem gekonnten Ringerstoß wecken würde. Es war eine schwere Zeit die ich nur mit Alkohol, ein paar Partys mit alten Freunden und dem Keksebacken mit Mama überlebt habe." meinte er dann und verzog sein Gesicht aus falschem Schamgefühl und kniff die Augen zusammen, als kämen ihm noch jetzt die Tränen. Allerdings klärt sich sein Gesicht sofort wieder auf, als sie die Erstsemester-Motivations-Saufparty erwähnte. "Tja die...die ist wie jedes Jahr nicht genehmigt, aber uns wird eine Schüssel alkoholfreie Bohle zur Verfügung gestellt. Ich hab aber jetzt schon ein paar Menschen im Gemeinschaftsraum und auf dem Hof davor Lichterketten anbringen sehen und Lampinions. Oh und die ersten Supermarkttüten die verdächtig nach Glasflaschen klirren klangen sind auch schon Ladungweise hergeschafft worden. Von daher darfst du dich auf eine Nacht freuen, die daraus bestehen wird, dass ich deinen tollen Po wertschätzen werde, ich dich vor den anderen blamieren werde, wir die Lichterkette mit Oh's und Ah's bewundern werden und die roten Plastikbecher zu unseren besten Freunden werden." Er zwinkerte ihr zu und grinste dann motiviert. Er freute sich wie jedes Jahr darauf. Es war tatsächlich motivierend sich nicht von Aufsatz zu Aufsatz, sondern sich von Besäufnis und Party zu Party zu hangeln. "Keine Sorge, falls es dich heute zu sehr mitnimmt und du aus der Übung bist, halte ich dir natürlich die Haare, während du die Toilette bespaßt." Er zwinkerte nun nochmal und stellte sich darauf ein, dafür zu leiden.
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Sanako Asanuma
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Sa Dez 13, 2014 12:21 am

Etwas, das sich ergänzt also. Sie überlegte kurz. Der Fuchs passte gut zu ihr, fand sie. So wie der Drache perfekt zu Cuddie passte. Auch hatte sie nicht erwartet, dass ihr großzügiges Geschenk den Platzt mit der majestätischen Tinte auf seinem Rücken teilen würde. Das wollte sie auch nicht. Sie guckte sich den Drachen gerne an, wenn sie denn mal am Strand oder in der schulinternen Schwimmhalle waren. Wie so ziemlich jeder, der diesen Anblick genießen durfte.
"Okay okay, deinen Knöchel nehme ich gerne.", stimmte sie dann zu und überlegte kurz. "Zu einem Fuchs passt ein Hase, aber das würde deine Männlichkeit erheblich schmälern und das wollen wir ja beide nicht.", gab sie dann zu. Obwohl es nicht die schlechteste Idee wäre, befand sie. "Ein Wolf oder ein Hirsch, wenn dir das Geweih schon nicht gefällt. Männlich und dem Fuchs ebenbürtig?" Wieso nicht die Könige der Wälder auf den Beinen tragen, wenn man schon die inoffiziellen Könige dieser Schule war? Schließlich wusste jeder, dass ohne das Schwarz-Pinke-Nicht-Paar auf einer Party kaum etwas lief. Jedenfalls wussten sie es und das zählte hier.

Er führte ihr auf, wie sehr er ohne sie gelitten und wie sehr sein Herz sich nach ihren plötzlichen Gesichtspatschern gesehnt hatte. Und dass doch das Leben ohne einen solchen Sonnenschein kaum einen Sinn machte. Jedenfalls war das die Interpretation, die Sanako durchlassen würde. Trotz existenten Sarkasmus, kannte sie ihn doch gut genug, dass sie den Funken Wahrheit in seinen vor Honig triefenden Worten las und sie grinste, sich freuend und glücklich, wieder jemanden zum Necken und geneckt werden, zu haben. "Ich hab natürlich nichts anderes erwartet. Und ich bin froh, dass ich durch meine Anwesenheit deinen Schmerz lindern kann.", sagte sie dann und legte ihre Beine wieder über seinen Torso.
Ja, er hatte wirklich weiter trainiert, sie konnte die Muskeln an ihren schlanken Waden spüren und sie merkte wieder, wie einfach er bei einem Kampf um den bequemsten Platz im Bett zu verlieren gewillt war. Trotz ihrem eigenen Training, würde sie ohne Kulanz seinerseits ihn niemals nur einen Zentimeter bewegen können. Was eigentlich auch nicht nötig sein würde, hätte Sanako nicht die Angewohnheit, sich in sein Bett zu schleichen, wenn er bereits schlief oder so tat. Und mit Murren aber bereitwillig Platz machte. Auch ihre Angst vor dem Donner hatte er bereits durchschaut und niemand, nicht einmal die Schulleitung, schien diese Zimmergemeinschaft zu stören. Connections ihrer Mütter sei Dank.
Sie grinste breit, als er ihr von den Vorbereitungen erzählte. Natürlich. Flaschen würden bereits jetzt gestapelt unter Betten und in Taschen liegen. Man wollte ja keine Zimmerdurchsuchung mit einem Zurückschicken nach Hause beenden. Vodka wurde in Wasserflaschen umgefült und Tonnen von Kaugummis fanden ihren Weg in Damenhandtaschen. Alles ging seinen gewohnten Lauf.  
" Von daher darfst du dich auf eine Nacht freuen, die daraus bestehen wird, dass ich deinen tollen Po wertschätzen werde, ich dich vor den anderen blamieren werde, wir die Lichterkette mit Oh's und Ah's bewundern werden und die roten Plastikbecher zu unseren besten Freunden werden.", sagte Cuddie gerade und sie wuschelte ihm durch die Haare. "Hab ich absolut nichts dagegen, wäre ja nichts Neues. Du darfst dich schließlich auch auf peinliche Tänze und Karaokeeinlagen freuen.", sagte sie mit einem Schulterzucken und warf sich nach seinem letzten liebevollen Angebot auf ihn drauf, setzte sich auf seine Brust und grinste. "Ich trinke selbst dich unter den Tisch, mein Lieber. Und ehe du Namasté sagen kannst, tanzt du mit pinkem Tanga auf dem Kopf den Hula.", prophezeite sie vor und wandte sich dann wieder an die Uhr.

"Die Party fängt doch offiziell in einer Stunde an? Geben wir uns einundhalb Höflichkeitsstunden und wir müssten uns in einer halben Stunde fertig machen. Ich habe unglaublich süße betonende Hosen gekauft, und genug zuckersüße Tops, die jedes Männerherz zum Höherschlagen  bringen, um einen Laufsteg auszustatten.", sagte sie dann und blickte auf ihren entsprechenden Koffer, der noch unangetastet neben ihrem Bett stand.
Dass das Bad in der halben Stunde vor der Party ihr gehören würde, war beiden klar. Bonbonhaar und Meeraugen mussten schließlich in Szene gesetzt werden und wenn man die Unterbrechungen eines neckenden Cuddie mit einberechnete war eine halbe Stunde ganz in Ordnung.
"Brauchen wir noch etwas? Alkohol? Oder vertrauen wir darauf, dass unsere Mitschüler genug geschmuggelt haben?", fragte sie dann und freute sich auf die Party wie ein kleines Kind. Sie saß noch immer auf seiner Brust und trommelte nervös mit ihren Fingern auf seinen Muskeln herum. Schulpartys waren doch mit Nervenkitzel in die Fänge der Aufsichtspersonen zu geraten, die besten. Außerdem konnte sie sich betrunken in Cuddies Obhut begeben, der nicht weniger beheitert sein würde. Und eine betrunkene Cuddie-Sanako-Mischung war schon immer das Beste gewesen, was diese Schulpartys gesehen hatten.
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Cuddie McCayden
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    So Dez 14, 2014 8:55 pm

Cuddie nickte und legte den Kopf dann wieder nach hinten auf seine Hände. Etwas, was sich verband und ein Fuchs mit einem Hirsch oder einem Wolf zu verbinden war vielleicht nicht das abwägigste. Er schwieg einen Moment und überlegte sich, wie er welchen Tierkörper am ehesten auf seinem Knöchel ablichten lassen würde. Ganz gleich wozu er sich entschied, stand für ihn aber fest, dass er das Geschenk von Sanako nicht voll annehmen konnte. Es war ihr Geburtstagsgeschenk und es war genau das Geschenk, was sie sich fast nicht mehr erhofft hatte zu bekommen. Er wollte es zwar teilen, aber nicht auf ihre Kosten. Er würde die Kosten zumindest zum großen Teil selbst für sein Tattoo übernehmen und nicht bloß etwas dazu geben. Das stand für ihn fest.

Er nickte um sein abschließendes Einverständnis noch einmal zu geben. "Okay. Dann machen wir es." Er lächelte sie aufmunternd an, auch wenn er dennoch ein paar Sorgen hatte. Ein Tattoo war ein Tattoo ganz gleich für wen, auch wenn es für Sanako wohl nicht weh tat. Und sollte es bei den beiden doch einmal zum Funkkontakt kommen, so musste er kein schlechtes Gewissen haben, dass er es geschenkt bekommen hatte und zudem würde er sich sicherlich etwas aussuchen, was auch alleine unglaublich aussah. Aber darüber musste er sich ja jetzt noch keine Gedanken machen. Viel eher schüttelte er lachend den Kopf, als sie ihm phophezeite, was an diesem Abend geschehen würde. Er bezweifelte, dass er es genauso tun würde und er bezweifelte vorallem, dass sie ihn unter den Tisch trinken würde. Aber dennoch hatte er kein Problem damit, den Abend so zu verbringen, vorallem weil er genug Selbstbewusstsein hatte, als zu glauben drinn war, dass ihm der pinke Tange als Kopfschmuck ausgezeichnet stehen würde. Dann lachte er abermals auf. "Das hat nichts mit Vertrauen zu tun, viel eher wissen wir Beide wohl, dass mehr als genug für die ganze Bagage vorhanden ist." Allerdings schüttelte er dann den Kopf. "Die letzte halbe Stunde gehört zwar dir, aber da es der erste Tag ist an dem ich die alten Gesichter und die Neue Brut sehen werde, muss ich mich heute doch auch mal ein kleines bisschen rausputzen." Natürlich würde er sich nicht herausputzen, aber er wollte zumindest frisch geduscht hin, wenn er danach schon nach Bier und anderem Alkohol roch. Er legte seine Hände, die er unter dem Kopf hervorzog, auf die ihren und stoppte sie somit davon, dass sie weiter auf seiner Brust herumtrommelte. Nicht zuletzt auch deswegen, weil es ihn nervös machte, angetrommelt zu werden.

Er ließ seine Hände dann abermals zu ihrer Hüfte gleiten und setzte sie wieder neben sich, sich selbst erhebend. Er schritt um sein Bett herum und ging zu seiner Komode und zog ein frisches Handtuch heraus und schloss dann die Schublanden wieder. "Ich beeil mich auch. Und in der Zeit kannst du dich hier ja wieder breit machen und deine Teufelskleidung verteilen..." , sagte er dann zwinkernd und machte kurz halt, ehe er weiter Richtung Badezimmer stiefelte. "Oh und wie immer : nicht spannern, Bonbon!", sagte er dann lachend und warf sein Handtuch auf die geschlossene Toilettenschüssel, ehe er sich umdrehte und die Badezimmertür schloss. Er entkleidete sich schnell, wuschelte sich nocheinmal durch die Haare, sich selbst erinnernd, dass die Hitzeeinstellung hier nicht wie zu Hause war, und stieg dann in die Duschkabine und zog den Vorhang zu.

Als er wieder heraustrat trocknete er sich grob ab und legte sich das Handtuch dann um die Schulter, ehe er zurück in seine schwarze eng anliegende Boxer schlüpfte und sich dann seine Jeans wieder hoch zog. Nach seinem Aftershave greifend und seinen Rasierer wieder weglegend, ließ er ein paar Tropfen auf seine Haut einsickern und stellte dann alles wieder links auf die Ablage. Er schrubbte sich noch schnell die Zähnchen und sprühte einmal kräftig Deo- den Raum für Nachnutzer "verpestend". Er zog das Handtuch über den Kopf, ehe er die Tür wieder öffnete um durchzulüften und Sanako das Go zu geben und schlurfte dann Barfuß wieder über den Boden zu seiner Zimmerhälfte, sich die Haare trockenwuschelnd und machte erst wieder vor seinem Kleiderschrank stopp. Er öffnete die Türen und suchte nach einem frischen Shirt.
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Sanako Asanuma
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Mi Dez 24, 2014 1:30 am

Sie winkte ab, als er meinte, er müsse sich 'rausputzen'. Sie wusste, dass er viel zu eitel war, als dass er mehr auf sein Gesicht oder seine Haare klatschen würde als das Nötigste. Nicht, dass sie das verlangen würde. Das eine Mal, als sich Sanako auf seinem Gesicht austoben durfte, hat er sich, beim Versuch die Wimperntusche restlos loszuwerden, mit dem Abschminktuch ins Auge gestochen und sie durfte sich anhören, dass sie in der Nähe seines Gesichtes nicht mehr erwünscht war. Das hielt nicht lange.
Er hielt plötzlich ihre Hände fest und hob Sanako dann wieder von sich und stieg vom Bett. "Und wie ich mich breit machen werde.", sagte sie selbstsicher und mit einem Honigkuchengrinsen, dass man ihr das auch gar nicht übel nehmen konnte. Solange nicht das ganze Zimmer in Pastel eingekleidet war.
Als er sie an das Nicht-Spannen erinnerte, zuckte sie mit den Schultern und wartete, bis er im Bad verschwunden war, bevor sie aufstand und klopfte einmal mit der Faust gegen die Tür. "Oh beeile dich, Romeo. Ich habe bereits in diesem Momente Sehnsucht nach deinem Adonis-Körper und deinem Hades-Sarkasmus!", rief sie und legte die jammernste Stimme auf, die sie aufbringen konnte. Theaterreif, natürlich.

Sie wandte sich ab und warf einen müden Blick auf ihren Mammutkoffer. Eigentlich hatte sie überhaupt und so gar keine Lust, alles wieder in die Schränke einzuräumen. Sie schlurfte langsam hin, trat den Koffer mit ihrer Fußspitze um, sodass er auf dem Bauch lag und öffnete ihn quälend langsam und unmotiviert. Sie setzte sich in die Hocke und warf zuerst ihr Bettzeug auf das Bett und zog den Koffer dann mit einem Fuß, schleifend, über den Boden zu ihrem weißen Kleiderschrank. Wenn niemand hinsah, war Sanako der Inbegriff von Faulheit.
Sie räumte Tops und Oberteile in die Fächer, legte die Hosen darunter und warf die Socken in eine Kiste, und endlich hängte sie die Kleider an eine Stange.
So, wie die Klamotten nun ordentlich und offen vor ihr hingen oder lagen, konnte Sanako sich sogar ausdenken, was sie würde tragen können heute Abend. Zum Glück wurden diese Partys im Sommer veranstaltet, wo es in der Nacht selbst noch warm genug war, um mit Shorts durch die Gegend zu tanzen. So zog sie eine schwarze Lederoptikshorts aus dem Kleiderschrank und warf sie auf ihr Bett. Ihr folgten ein weißes enges Top und ein kuschliger pinker Cardigan mit dunkelpinken Punkten. Und schwarze Sandaletten mit Absatz und süßen Riemchen fanden ihren Weg auf dem Bett.
Sie hörte das Wasser im Bad rauschen und machte sich dran, das Bett zu beziehen.

Sie stand direkt neben der Tür, mit den Anziehsachen im Arm, als Cuddie endlich aus dem Bad geschlurft kam. Sie huschte geschickt rein, sodass er sie nicht einmal richtig sehen konnte. Gleich darauf zog sie die Tür hinter sich zu und wollte ihre Sachen auf die Ablage legen, als der ganze Deorauch in ihre Lungen fand und sie erbärmlich husten musste. "Du .." Ein Husten unterbrach sie. "Idiot!" Sie öffnete das Fenster und entkleidete sich nach Luft ringend, ehe sie selbst in die Dusche hüpfte und sich mit dem Duft von Rosen und Vanille einrieb.

Natürlich brauchte Sanako länger als Cuddie. Alleine ihre Bonbonfarbene Haarpracht zu föhnen und zu bürsten bedurfte eine Viertel Stunde. Vom Anmalen im Gesicht ganz zu Schweigen, obwohl sie im Vergleich zu anderen Mädchen dieser Schule sparsam schien. Ein bisschen die Haut verfeinern und die Augen hervorheben, für den Püppchenlook, der mit dem "Siehst-du-den-grimmig-guckenden-Kerl-da?"-Blick perfekt harmonierte. Sie zog sich das Partyoutfit über und betrachtete sich zufrieden im Ganzkörperspiegel, drehte sich einmal und knotete ihre Haare anschließend zu einem Messy-Bun, der sich irgendwann absichtlich unabsichtlich lösen würde.
Sie gab dem Bad einen Spritzer ihres Parfüms ab, bevor sie die Tür öffnete und ihre gewohnte Umgebung im neuen Look begrüßte. "Da bin ich.", sagte sie dann und öffnete das Fenster in ihrem Zimmer, erhaschte einen Blick auf Schüler mit verdächtig schweren Rucksäcken. "Mein Lieber, die Party bereitet sich gerade selbst vor und sie sieht vielversprechend aus.", grinste sie dann und lehnte sich an den Schreibtisch unter dem Fenster. "Freust du dich?", fragte sie mit einem zuckersüßen Lächeln und einem erwartungsvollen Unterton.
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Cuddie McCayden
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Mi Dez 24, 2014 2:12 am

Cuddie hatte sich für ein grau-blaues Shirt ohne Aufdruck entschieden. Etwas, was nicht von seinem Gesicht ablenken konnte, weil man es lesen wollte, erschien ihm genau richtig. Und die Farbe? Die Farbe liebte er, weil es so einfach wirkte, aber den eigentlichen Körper verdammt gut aussehen ließ. Es wirkte nicht auf zuaufgesetzt, zu überladen. Es wirkte natürlich und schaffte es doch, die Haarpracht in Szene zu setzten und den Blick zu seinem überaus gut aussehenden Gesicht zu lenken. Er zog es sich über den Kopf und zog dann umständlich das Handtuch aus seinem Hals-Loch. Er war schon verdammt intelligent, wie er es schaffte es falsch anzuziehen. Er schüttelte sich den Kopf und schrubbelte nocheinmal mit dem Handtuch über seine feuchten Haare, eher er einen Fön aus der Komode zog, den Stecker in die Steckdose schob und sich die restlichen Haare dann auch relativ schnell trocknete. Das Hantuch landete auf seinem Bett.

Als die Haare trocken waren, zog er den Stecker wieder heraus und wickelte das Kabel um den Griff des Föns, ehe er ihn wieder in seiner Komode verstaute und die Schublade zuschob. Er holte einen groben Kamm heraus und fuhr sich damit ein paar mal durch die Haare und legte ihn dann ohne weitere Beachtung oben auf der Komode ab und sah in seinen Spiegel hinein. Ihm gefiel eigentlich, was er da sah. Seine Haare wirkten zwar verwuschelt, aber das taten sie immer und mitlerweile sahen sie so aus, als wenn ein Prinzip hinter dem Wuscheln lag. Sein Gesicht unverändert und die Piercings glänzten. Er drehte spielerisch an einem herum und musste dann lachen. Er strich sein Stirt glatt und seine Hose nochmal hoch, ehe er sich auch einmal seitlich hinstellte und dann beschloss Socken und Schuhe anzuziehen. Und da er es sich vornahm tat er das auch, schlüpfte in Schwarze Socken und seine Schwarzweißen Sneakers und band sich dann zwei saubere Schleifen.

Als Sanako aus dem Bad gestürmt kam, hatte er sich für eine kurze Zeit wieder auf sein Bett gelegt, nachdem sein Handtuch Platz auf der Heizung gefunden hatte. Das sie sich das Zimmer teilten, hatte nur einen Harken. Er musste die Mädchen mit denen er schlief immer erst in ihrem eigenen Zimmer aufsuchen und manchmal verstörte ihn, was er da vortraf. Aber dennoch würde er die Lage nicht ändern wollen. Er bestaunte sie eine Weile und zwinkerte ihr dann zu. Normalerweise wäre er durch ihre Haare gefahren und hätte sie verwuschelt, aber er wollte ihre Frisur nicht zerstören, ehe sie ihren Auftritt hatte und deswegen legte er den Arm um sie und grinste bloß blöd. "Hast du alles, dann könnten wir los?" Er schob sich sein Handy in seine rechte Hosentasche und dann sein Portmonai in seine linke Gesäßtasche und war damit ausgerüstet für den Abend.

Als er sie schließlich aus der Tür auf den Gang und diesen entlang geführt hatte, betraten sie das Treppenhaus und gingen ein Stockwerk nach unten. Hier befand sich der Gemeinschaftsraum, der schon gut befüllt war und viele brüllten bereits jetzt schon, als wenn sie ihre eigenen Einkäufe zur Hälfte bereits seid dem Mittag in Beschlag genommen hätten - zurecht. Jetzt allerdings ließ er sie einen kurzen Augenblick mit einem Zwinkern zurück und kam mit vier gekonnt in den Händen haltenden roten Plastickbechern zurück. Alle waren mit gut durchgemischter Bole gefüllt. Er reichte ihr zwei und kippte seinen ersten Becher sofort herunter, ehe er den zweiten fester in die Hand nahm und den anderen wegwarf. Ein aufwärm-Becher war wichtig und danach konnte der Abend beginnen. "Wuh! Let's Party, kleines Bonbonmädchen!", jubelte er ihr entgegen und riss seinen freien Arm hoch ehe er sie breit grinsend betrachtete und ihr in die Menge hinein folgte.
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Sanako Asanuma
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Mo März 09, 2015 10:17 pm

Cuddie - schlicht und um seine fabelhafte Schlichtheit bewusst - legte einen Arm um ihre schlanken Schultern und grinste blöd auf sie herab. Sie legte ihren Kopf ein bisschen in den Nacken, um ihm ins Gesicht gucken zu können, und nickte. "Handy lass ich hier, du passt ja bestimmt auf mich auf."; sagte sie dann und fuhr sich nochmal über die Haare und besah ihre Kreation im Spiegel. "Ich bin bereit!", sagte sie also breit grinsend und löste sich aus seinem sanften Griff.

Den Flur lang, die Treppe runter und schon waren sie im Gemeinschaftsraum, von manchen liebevoll Clubraum genannt, obwohl niemand wusste, welche Art Clubs sich hier treffen sollten. Kaum hatten sie einen Fuß über die Schwelle gesetzt, dröhnten ihnen Indie-Rock gemischt mit Dubstep entgegen, übertönt vom Brüllen der Schüler - die Mitbringsel wurden wohl schon fleißig runtergeschüttet. Cuddie verschwand und Sanako sah sich einen Moment um, nach bekannten Gesichtern und attraktiven Neulingen - doch bevor sie jemanden hätte ausmachen können, kam ihr Lieblingsgesicht wieder und hielt ihr zwei Becher hin. Natürlich rot, wie jede gelungene Party. Als er jubelte, musste sie lachen und warf ihm einen Luftkuss zu.
"Nicht lang schnacken, Kopp in Nacken!", rief ein Blondschopf Sanako entgegen, als er auf die beiden zukam und erst Cuddie eine Faust hinstreckte und dann Sanako zuzwinkerte.
Sanako grinste, leerte den Becher und stellte ihn neben eine Zimmerpflanze.

"Auch hier?", sagte sie leicht grinsend und blickte auf den vollen Becher, aus dem klar und penetrant der Vodkageruch hochkam und auch aus dem Mund des Blondschopfes kam der Beweis, dass Taylor nicht seit gerade mal 10 Minuten trank.
"Na klar, ich lass mir das doch nicht entgehen, Puppi! Keine Party ohne den Taylornator!", rief er und riss beide Arme hoch, sodass seine Schulter ein paar Tropfen abbekam. Dies schien ihn nicht zu stören, denn schon gleich schien der Abgänger weitere Mitschüler zu sehen, die abgedroschene Trinksprüche vertragen konnten - mit immer noch erhobenen Armen lief er durch die Menge und vergaß sich zu verabschieden.
"Wie lange geht die Party schon? Die sind ja jetzt schon alle .. willig.", sagte sie und hob eine Augenbraue. Sie hoffte nur, kein Lehrer würde vorbeischneien wollen und eine Kostprobe ihres Verhaltens verlangen.


Zuletzt von Sanako Asanuma am Do Jan 07, 2016 2:40 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Cuddie McCayden
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Di Apr 14, 2015 12:58 am

Cuddie lachte Taylor bereits entgegen, als er diesen auf sie zukommen sah. Unter den ganzen Menschen war es nicht wirklich leicht herauszusortieren, wer auf einen zukam und wer einfach nur an einem vorbei wollte, oder aber vorbei gedrängt wurde, denn die Masse bewegte sich wie ein Kaumgummiklumpen : Wenn, dann zusammen und ziehend. Tatsächlich war ein Kaugummiklumpen garkein so schlechter Vergleich. Man klebte an einander, ob man wollte oder nicht, doch Cuddie wollte sich da wenig beschweren. Denn wer sich auf dieser Party befand war entweder auch nüchtern ziemlich gut anzusehen, oder aber (besonders auch ein paar männliche Wesen) bereit sich schön trinken zu lassen oder schön zu trinken. Waurm war man sonst zusammen gekommen?! Motivation für das kommende Semester zu sammeln war wohl eher ein sehr fadenscheiniges Alibi um dem Abend mit steigender Laune bei zu wohnen.

Taylor fand sich jedenfalls bei ihnen ein und streckte Cuddie erst einmal die Faust entgegen die Cuddie mit eben seiner und einem breitem Grinsen begrüßte. "Taylor!", rief Cuddie aus und schlug ihm mit der freien Faust nocheinmal freundschaftlich auf die Schulter. "Nicht lang schnacken, Kopp in Nacken!", war Taylors Antwort und mit einem kurzen Zwinkern zu Sanako herüber war klar, dass Taylor genau wusste, weshalb er an diesem Abend dabei war... und wenn Cuddie sich so umsah, wussten seine weiblichen Beobachter das ebenfalls ziemlich genau. Während Taylor nun allerdings seine Worte eher an Sanako richtete und sie scheinbar zufrieden über diesen schwungvollen Einstieg in die Party selbst antwortete, richtete Cuddie seine Aufmerksamkeit kurz auf die weiblichen Begelegschaft in Taylors Wanderrichtung. Zwei Blondinen, die eine wohl von Natur die andere schwedisch Blond gefärbt, hatten gerade die Köpfe zusammengesteckt und waren darin vertieft einander zu lauschen. Das schwedische Versuchsobjekt legte nun die Hand über den Mund und zog die Mundwinkel hoch, ehe beide den Blick wieder zurück zu ihnen schwenkten und Taylor gerade zu einfingen. Als auch er das mitbekam machte er sich, ohne sich zu verabschieden, auf den Weg zu den Beiden herüber. Cuddie nahm ihm das nicht übel. So wie er den Abend derzeit einschätzte, war es gut möglich, dass sie Taylor mehr als einmal begegneten, es sei denn er verschwand vorzeitig... Die Chancen schienen für ihn ja gut zu stehen.

Cuddie musste schief grinsend wieder zu Sanako blicken und legte den Kopf etwas schief. "Wie lang geht die Party schon? Die sind ja jetzt schon alle ... willig.", bemerkte sie und sah scheinbar skeptisch zu ihm hoch. Cuddie musste kurz auflachen, sah sich nocheinmal prüfend um ehe er Sanako zu zwinkerte. "Alle sind schon willig? Du etwa auch?!", er grinste sie kurz schief an und rückte ihr lässig ein Stück näher auf die Pelle, ehe er die Zunge raus streckte und mit den Schultern zuckte. "Ich bin sicher, dass das erste was passiert ist, eine Runde Vodka für Alle war...und damit der Beginn noch nicht zu weit zurück liegen dürfte. Vodka ist ein Alibi für alles...", lachte er und zwinkerte ein weiteres mal, ehe er einen großen Schluck aus seinem Becher nahm. Dann noch einen. Und dann nickte er bestimmt und riss erneut die Hand in die Luft. "Ein Alibi für alles, Sanako! Lass uns willig werden.", rief er und leerte den Becher dann ganz, ehe er seine Hand auf ihren Rücken legte und kurz aufmunternt klopfte, dann den Becher in die Ecke warf, leicht in die Hocke ging und mit breiten Beinen, arschwackelnd und jubelnd in die Menge tanzte. Erotik? Nein! Aber dennoch - das war eben Cuddie wie er leibte und lebte.
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Sanako Asanuma
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Do Jan 07, 2016 3:30 pm



Cuddie lachte kurz, ehe er näher an Sanako heranrückte. Sie legte ihre Hand auf seine Brust und hielt ihn grinsend auf Abstand. "Dafür braucht es ein bisschen mehr als ein Becher.", sagte sie vielversprechend und kurz nachdem sie den Satz beendete, drehte jemand die Musik voll auf. Sie hörte noch, wie Cuddie seine Vermutung in den Raum warf und dann plötzlich, mit dem Beat im Einklang, arschwackelnd dahintanzte und Sanako in der Masse allein ließ.

Nun, allein zwischen dem gesamten betrunkenen Internat. Ein so hübsches und auffälliges Mädchen blieb natürlich nicht alleine und so musste sie sich nur einmal umdrehen, um ein bekanntes Gesicht zu sehen. Blond, groß gewachsen, eine perfekte Figur. So stand Claire vor ihr mit einer Flasche voller Vodka-O, die sie auch gleich an Sanakos glänzenden Lippen hielt. "Hey, wo ist Cuddie?!", rief die Blonde gegen die Musik an und als Sanako in die Richtung wies, nahm  *Claire*sie bei der Hand und sie tanzten lasziv - nun Claire tanzte lasziv, denn wenn Claire etwas konnte, dann war es wie eine Edelnutte zu tanzen und dabei Kerlen einen Korb nach dem anderen zu geben, Claires Tanz galt nämlich der weiblichen Fraktion - in die Gruppe, in der auch Cuddie verschwunden war.
Als sie den Schwarzhaarigen sahen, drehte dieser voll auf und Claire nahm Sanako zufrieden bei der Taille und zeigte ihr (als ob Sanako das noch nicht wusste), wie man sie am besten bewegte, um die Augen aller genau auf ihr Gesäß zu leiten.
Claire jedenfalls konnte die Hände nicht von Sanako lassen, und egal wie oft Sanako ihre Hände von der Taille nahm, Claire hatte zu viel intus, um das zu verstehen. "Claire!", rief Sanako gegen die Musik und klatschte einmal heftiger gegen die gebräunten Hände der Blondine. "Bisschen bi schadet nie!"; grölte sie nur und nahm Sanakos Gesicht heftig in die Hände, wollte ihr einen Kuss auf den Mund drücken, hätte sich Sanako nicht weggeduckt und den Moment der betrunkenen Euphorie ausgenutzt. Sie warf sich regelrecht in Cuddies Arme und rief "Rette mich!" in sein Ohr. In der Zwischenzeit hatte auch Sanako noch etwas nachgekippt und sie merkte, wie die Musik ihr Herz etwas zum Stolpern bachte. Wenn sie nicht tanzte, schienen ihr ihre Beine nicht zu gehorchen.

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Cuddie McCayden
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BeitragThema: Re: Kapitel ;; BLACK SHEETS    Do Jan 07, 2016 6:10 pm

Nun war es also soweit: die Party war im vollen Gange und jeder hatte seinen Nebenmann gefunden und seine Nebenfrau kennengelernt. Die Frauen hatten sich zu ihren Grüppchen zusammengefunden und waren bereits wieder dabei sich aufzulösen, da die Löwinnen bereit waren sich umwerben zu lassen. Die Tänze wurden immer enger und schlichtweg auch tollpatschiger je betrunkener die Meute wurde. Viele hatten die Kontrolle über ihre Beine verloren und waren nun dabei zu versuchen sie hoffnungslos vorwärts zu bewegen, wobei sie allerdings einige Schlenker hinlegten und hier und dort aneckten und hier und dort an dem Einen oder der Anderen hängen blieben. Auch Cuddie hatte kurz das Vergnügen eine junge Dame an seinem Arm hängen zu haben die er natürlich auffing und wieder auf die Beine stellte, allerdings nicht auf ihre mehr hilflosen als zurechnungswürdigen Flirtversuche einging. Kurz darauf hatte er sich wieder befreit und sie eckte beim Nächsten an - Cuddies Freund. Der war wesentlich glücklicher über diese Bereitschaft sich an ihn zu klammern und so wie Cuddie die Blicke deutete, würde es heute nicht das letzte mal sein, dass die Beiden an sich hängen würden.

Bald schon tatsächlich wich das vorsichtige auf den Beinen halten und an den anderen Klammern einem innigen Kuss dem nichts gleichstand. Cuddie wandte deswegen bereitwillig den Blick von den Beiden ab. Er hatte anderes zu tun als jemanden zu bespannen wie sie rummachten. Er ließ seinen Kopf kurz in den Nacken fallen, streckte und reckte sich zum durch die Luft schwebenden Bass der seine kleinen Härchen auf dem Arm und den Beinen zum stehen brachte. Das war wirklich eine schwummrig schöne Atmosphäre, doch langsam aber sicher fehlte ihm etwas Begleitung, auch wenn das Unterhalten sich mit dem Alkohol und der Lautstärke nicht mehr vereinbaren ließ. Er ließ seinen Kopf über die Gruppen schweifen und erkannte ungemein gewollt Sanako und ihre Freundin zusammen eng aneinander tanzend. Nach näherem hinschauen wurde ihm bewusst wen er da vor Sanako den reizenden Po schwingend sah : Claire. Sie hatte was, aber sie hatte vor allem andere Interessen an einem Abend wie diesem, als die meisten Männer deren Blick sich mit Cuddies wohl kreuzen würden. Doch auch Sanako wurde nicht verschont und bei ihr war Cuddie sich nicht so sicher, wie sie sich vorstellte, dass der Abend enden würde. Um ihr nicht die Tour zu verscherzen näherte er sich mit einigem Abstand um nicht zu sehr aufzufallen, auch wenn ohnehin jeder wusste, dass die Beiden ständig zusammen hingen...nicht zuletzt auch wegen dem gemeinsamen Zimmer.

Sanako erwischte ihn wohl in ihrer Nähe, denn erst schenkte sie ihm ein Lächeln und dann ein Schwanken in seine Richtung. Letzten endes schaffte Cuddie es erneut ein schwankendes an ihn geklammertes Mädchen in seinen Armen zu halten. Doch diesmal war er damit einverstanden. Besser bei ihm als bei jemand Anderem, nicht wahr? Ihm, dem großen, weisen und mutigen Cuddie konnte man immerhin vertrauen. Auch betrunken. Da war er sich ziemlich sicher und er wollte auch nie das Gegenteil kennen lernen. Genug der schlechten Gedanken, er schüttelte den Kopf und die Haarpracht schwang wild mit während er zu Sanako blickte. "Nanu, Prinzessin?" Sein Ohr vernahm ein "Rette mich!", was dem wilden in seine Arme werfen fast zu schade zu sein schien. Dem Ausruf musste er natürlich trotzdem nachkommen weswegen er Claire einen wirklich vielsagenden Blick zuwarf, der ausdrücken sollte wie gut sie ihre Rolle verkörperte und wie viele Männerherzen sie diese Nacht wieder eiskalt zerspringen lassen würde, aber auch, dass er sich nun um Sanako kümmerte. "Nun dann...möchtest du dich von Claire verabschieden oder möchtest du gleich der ganzen Party Adieu sagen?", lachte er sie fragend an. Die Lust am Tanzen schienen ihre Wabbel-beinchen immerhin noch nicht verloren zu haben. So oder so, er würde sie ohnehin ins Zimmer zurück tragen, die Frage war nur, wann sie sich das vorstellte.
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